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Tipps für Käufer & Verkäufer

Tipps für Käufer

 

Sollten Sie einen Artikel in Betracht haben, den Sie gerne kaufen möchten, so können Sie auf diesen, falls gegeben, bieten. Grundsätzlich gilt: Bitte bieten Sie nur, wenn Sie den Artikel auch wirklich kaufen möchten. Der Handel zwischen Muslimen ist kein Spiel und sollte auch nicht als Solches praktiziert werden. Kein Muslim oder jeglicher Handelspartner darf zu Schaden kommen. Es gelten die allgemeinen SelishA-Regeln und oberste Priorität haben die nach Quran und Sunnah geltenden Sittenregeln des Gesandten(s), in der Form, wie er(s) sie uns lehrt.

Sollte Sie einen Artikel ersteigert oder sofort gekauft haben, sollten Sie diesen rechtmäßig so schnell wie möglich bezahlen. Ein Kauf ist ein bindendes Versprechen zwischen zwei Geschwistern, welche Handel betreiben. Bitte halten Sie sich an die Abmachungen, die Sie untereinander treffen.


Tipps für Verkäufer


Wenn Sie sich vorgenommen haben, auf SelishA Waren anzubieten, ist es durchaus hilfreich sich zunächst ein wenig mit dem System vertraut zu machen. So kompliziert es auch scheinen mag; wenn Sie sich ein bisschen mit SelishA beschäftigen und sich alles in Ruhe durchlesen, merken Sie wie simpel es eigentlich ist. Wir haben Ihnen daher einige Tipps zusammengestellt, wie Sie erfolgreich auf SelishA verkaufen können.

Tipp1: Einstellungen
Bevor Sie anfangen Artikel einzustellen, sorgen Sie dafür, dass Sie alle möglichen Einstellungen in "Meine SelishA" auch wirklich ausgefüllt haben. Denn dies vereinfacht Ihnen so manches und lässt auch potenzielle Käufer Ihnen mehr vertrauen.
Damit Ihnen das Einstellen vereinfacht wird, können Sie unter "Meine SelishA --> Verkaufen --> Vorlage" eine vorgefertigte Vorlage ausfüllen, die Sie für Ihre Artikel verwenden können. Das spart Ihnen Zeit und Geld.

Tipp 2 - Beschreibung:
Es lohnt sich, in die Beschreibung eines Artikels bei Zeit zu investieren. Denn der Käufer kann die angebotene Ware – anders als im Laden – nicht in die Hand nehmen. Also ist er auf die Informationen angewiesen, die der Verkäufer zur Verfügung stellt. Dazu gehört zunächst die präzise Beschreibung in der Artikelbezeichnung. Sie sollten die Zeichen für den Artikelnamen nutzen – allerdings nicht mit sinnlosen Ergänzungen wie mehrere Ausrufe- oder Pluszeichen sowie der Aufforderung "Lesen!".

Das, was dort steht, sieht der Interessent als Erstes. Zum Beispiel, wenn er sich alle Artikel einer Kategorie anzeigen lässt oder seine Suchergebnisse aufgelistet werden. Die Artikelbezeichnung entscheidet neben einem Bild darum darüber, ob jemand sich die Ware genauer ansehen will. Man sollte deshalb auf Schreibfehler achten. Wichtig ist auch, den vollständigen Titel zum Beispiel eines Buchs inklusive Autor zu nennen. Auch ein Hinweis auf den Zustand der Ware schadet nicht, zum Beispiel: "40 Hadithe von Imam Nawawi – wie neu". Bei anderen Artikeln ist der genaue Name wichtig. Es reicht nicht, nur "Drucker" zu schreiben. Schon in die Bezeichnung gehören der vollständige Name des Geräts sowie der Hersteller.

Präzise Beschreibung des Artikels
Das Gleiche gilt für die eigentliche Beschreibung. Auch hier sollte man möglichst genau erklären, was man verkaufen will und wie der Zustand der Ware ist. Je präziser ein Artikel beschrieben ist, desto weniger Nachfragen kommen von den Interessenten – und desto zufriedener ist der Käufer hinterher. Es bringt nichts, die Macken einer Ware zu verschweigen oder zu beschönigen, die Quittung dafür gibt es spätestens bei der (negativen) Bewertung ... und es ist islamisch gesehen absolut inkorrekt.

Wie bei jedem Text gilt: Absätze machen ihn lesbarer. Übertreiben sollte man das nicht: Ein Text in 27 verschiedenen Schriftarten und -farben ist mühsam zu lesen. Auch hier sollte man auf Rechtschreibfehler und korrekte Grammatik achten – das wirkt seriöser. Den Text darf man aus urheberrechtlichen Gründen nicht von anderen Websites oder ähnlichen Auktionen übernehmen. Links in den Angeboten erlaubt die Auktionsplattform nicht.

Eigene Fotos machen
Ein Bild sollte die Beschreibung im Text unbedingt ergänzen. Aber Achtung: das Foto unbedingt selbst machen. Denn es kann Ärger wegen Urheberrechtsverletzungen geben, wenn man ein Bild von einer Website oder gar einem anderen Ebay-User klaut und einfach zu seinem Artikel stellt. Außerdem hat ein solches Foto für den potenziellen Käufer wenig Aussagewert. Er will ja sehen können, wie der Artikel tatsächlich aussieht und ob er möglicherweise Macken hat.

Der Verkäufer sollte in seiner Beschreibung auch Angaben zu den Versandkosten und den Möglichkeiten zur Bezahlung machen. Ein Hinweis darauf, was der Artikel ursprünglich gekostet hat, kann ebenfalls nicht schaden, der Käufer kann dann den Wert einschätzen. Wer mehrere Artikel verkauft, kann im Beschreibungstext darauf hinweisen – Käufer entdecken dann vielleicht noch etwas anderes, das sie interessiert, und bieten dafür gleich mit.

Wichtig für den Käufer ist auch zu wissen, ob der Artikel neu oder gebraucht ist, und ob der Anbieter eine Gewährleistung, Garantie oder Rücknahme anbietet. Die meisten Privatverkäufer schließen das aus. Das muss aber ausdrücklich in der Beschreibung erwähnt werden. Wer diese Einschränkung vergisst, muss die gesetzliche Gewährleistungsfrist von zwei Jahren garantieren, auch wenn er Privatverkäufer ist. Gewerbliche SelishA-Händler können die Gewährleistung nicht ausschließen.

Tipp 3 - Der Startpreis:
Beim Einstellen des Artikels kann der Anbieter den Startpreis des Artikels festlegen. In den meisten Fällen ist es gut, hier mit einem Euro zu beginnen. Mit einem niedrigen Preis lockt man mehr Käufer an. Sie werden den Verlauf der Auktion auch dann weiterverfolgen, wenn die Ware teurer geworden ist. Und wer ursprünglich zehn Euro geboten hatte, ärgert sich vielleicht, dass jemand anders ihn überboten hat – und gibt dann mehr aus, als er eigentlich wollte.

Der Effekt dabei: Mehr Leute streiten um den Artikel, der Erlös steigt. Bei einem hohen Startpreis sinkt das Interesse. Es passiert sehr oft, dass die Käufer beim Überbieten den Preis immer höher treiben und dabei der Startpreis eines Artikels, der parallel im Angebot ist, weit übertroffen wird. So geht vielleicht eine CD für 13 Euro weg, die mit einem Preis von einem Euro startete, während die gleiche CD mit einem Startpreis von sieben Euro zum Schluss für acht Euro verkauft wird – oder gar nicht.

Mehrere Tage anbieten
Damit dieses Prinzip funktioniert, muss es sich aber um einen Artikel handeln, den viele Leute haben wollen oder der selten ist. Sonst kann es riskant sein, den Startpreis niedrig anzusetzen. Zur Sicherheit sollte man die Ware mehrere Tage anbieten, nicht nur einen. So ist die Chance größer, dass mehr potenzielle Käufer ihn auch entdecken.

Ein weiterer Vorteil eines niedrigen Startpreises: SelishA verlangt für eine benutzerdefinierte Startzeit eine Gebühr.

Tipp 4 - Versand und Versandkosten
Der Versand von Artikeln und die Kosten dafür sind seit ehedem ein Dauerstreitthema zwischen Käufern und Verkäufern. Auf beiden Seiten grasen schwarze Schafe. Während manche Anbieter die Preise für das Verschicken der Ware sehr hoch ansetzen, um so mehr zu verdienen, kommt es auch vor, dass Käufer behaupten, einen Artikel nie bekommen zu haben.
Verkäufer sollten darum einiges beachten. Zunächst einmal ist es wichtig, Transparenz zu zeigen. Die Preise für den Versand sollten in der Artikelbeschreibung aufgeführt und nicht zu hoch angesetzt sein. Denn sonst wird der Artikel für den potenziellen Käufer unattraktiver. Kunden vergleichen gerne – und wenn man für den Versand einer DVD beim einen Verkäufer 1,50 Euro und beim anderen drei Euro zahlen muss, wird man den zweiten ignorieren. Es lohnt sich, die Preise der Brief- und Paketzusteller zu vergleichen.

Einschreiben oder Versicherung
Wertvollere Artikel sollte man unbedingt als Paket verschicken – dann ist die Ware versichert. Außerdem kann man Pakete nachverfolgen und so herausfinden, wo sie sich gerade befinden. Alternative: Statt eine CD oder ein Buch als Brief zu verschicken, kann man zusätzlich die Option Einschreiben wählen. Vorteil: Auch das Einschreiben kann nachverfolgt werden. Das kostet zusätzlich zum normalen Porto zwischen 1,60 und 3,85 Euro, je nachdem, ob der Brief nur in den Kasten geworfen oder der Absender über eine erfolgreiche Zustellung benachrichtigt wird. In beiden Fällen hat der Anbieter aber die Gewissheit, dass die Ware beim Käufer angekommen ist – und dieser kann nicht das Gegenteil behaupten.

Generell trägt ein Privatanbieter das Versandrisiko aber nicht, sondern der Käufer. Kommt die Ware nicht an, hat er Pech. In der Praxis allerdings behaupten Käufer mitunter, dass die Ware nicht losgeschickt wurde und drohen mit einer schlechten Bewertung.
Sie wollten wissen, dass Kunden meist mehr zu Artikeln zusagen, die kostenlosen VERSAND anbieten. Eine Überlegung ist es jedenfalls wert. Überdenken Sie, ob Sie ihre Artikel nicht doch mit kostenlosem Versand anbieten wollen.
Beim Käufer punkten kann man auch durch einen schnellen Versand. Wer einen bereits bezahlten Artikel noch eine Woche zu Hause liegen lässt, zieht den Ärger des Kunden auf sich und provoziert so eine negative Bewertung.